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Handyreparatur Klimageld Cashback

Klimageld

Defekte Kaffeemaschinen, kaputte Handys, kaputte Toaster: Viele defekte Elektronik landet schnell im Müll. Elektroschrott enthält teilweise hochgiftige Stoffe wie Blei oder Quecksilber. Nach Thüringen will nun auch Bayern eine Bonusaktion starten: 200 Euro für alle, die Geräte reparieren statt verschrotten. Hot oder Schrott? – Diese Frage ist schnell beantwortet, wenn es um die Maßnahmen des Thüringer Umweltministeriums ab Juni 2021 geht. Bis zu 100 Euro „Reparaturbonus“ gibt es fortan, wenn man defekte Elektronik nicht mehr auf den Schrott wirft, sondern repariert.

Die Resonanz auf den Vorschlag war von Anfang an erfreulich: Mehr als 7.000 Freistaatsbürger bewarben sich um die Prämie und brachten zur Reparatur Geräte, die den Geist aufgegeben hatten und eigentlich im Müll landen würden – darunter viele Handys Waschmaschine, Geschirrspüler, Kaffeemaschine und Elektroherd.

„Reparatur-Bonus“ – nach Thüringen zahlt auch Bayern

Die Hälfte der Unterhaltskosten wird vom Staat erstattet, maximal 100 Euro pro Person und Jahr. Der mit 400.000 Euro gefüllte staatliche Fördertank ist nun leer, soll aber wieder aufgefüllt werden.
Das von FOCUS Online ausführlich beschriebene Beispiel Thüringen ist ein Novum. Jetzt will Bayern auch Reparaturprämien für Elektrogeräte einführen. Ludwig Hartmann, Vorsitzender der Grünen im bayerischen Landtag, plant sogar einen Zuschuss von 200 Euro pro Bürger. Er sagte gegenüber Bild, das Projekt habe beim Parlament 2 Millionen Euro beantragt. Andere Bundesländer könnten nachziehen.

Elektroschrott ist ein großes Problem – nicht nur in Deutschland

Allein im Jahr 2019 wurden weltweit 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott gesammelt, die teilweise hochgiftige Substanzen wie Blei oder Quecksilber enthielten – eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Wertvolle Ressourcen wie Kupfer gehen verloren. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 20 kg ist Deutschland weltweit führend. Experten schätzen, dass die weltweite Menge an Elektroschrott bis 2030 74 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen und sich in nur 16 Jahren verdoppeln könnte.

Laut der Europäischen Umweltagentur könnten durch die Verlängerung der Lebensdauer aller Waschmaschinen, Laptops, Staubsauger und Smartphones in der EU um ein Jahr rund 4 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Dies entspricht dem Kohlendioxidausstoß von 2 Millionen Autos pro Jahr. Laut Experten kann die längere Lebensdauer von Elektrogeräten auch den Verbrauch von Metallen, seltenen Erden, Wasser und Chemikalien reduzieren.

Ein klares Zeichen gegen die vorherrschende Wegwerfmentalität

In jedem Fall ist das Vorgehen Thüringens – und nun auch Bayerns – ein klares Zeichen gegen die vorherrschende Einmal-Mentalität und mehr Nachhaltigkeit. Der Ruf nach Veränderung kommt in einer Welt, in der kurzlebige Konsumgüter das Leben von Milliarden Menschen bestimmen und die meisten dieser Produkte die Folgen für Umwelt und Klima nicht berücksichtigen.

Allein in München fallen jedes Jahr fast 1.300 Tonnen Elektroschrott an – allein durch das Fernsehen. Das Beängstigende ist, dass viele dieser veralteten Geräte noch funktionsfähig sind oder mit einfachen Reparaturen noch verwendet werden können.

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